Hausnotruf

 
Im fortgeschrittenen Alter steigt auch das Risiko, zuhause einen Unfall zu haben. Ein zuverlässiger Hausnotruf ist deshalb essentiell, um die Sicherheit zuhause zu gewährleisten. Gerade mit dem Alter ist ein Hausnotruf essentiell, denn wenn einmal ein Unfall passiert, ist gleich Hilfe zur Stelle. Laut Statistik stürzt jeder Mensch im Alter von 66 Jahren einmal jährlich. Deshalb müssen Senioren ihre Selbstständigkeit jedoch nicht gleich aufgeben. Ein Hausnotruf bietet Sicherheit für ältere Menschen. Auf diese Weise können Sie so lange wie möglich zuhause wohnen bleiben.


Schnelle Hilfe in einer Notfall-Situation

Ein Hausnotruf bietet Senioren schnelle Hilfe in einer Notfall Situation. Dies kann zum Beispiel ein Sturz im Haus sein. Auch passiert es, dass Senioren aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen können.

Rund um die Uhr tragen Senioren einen kleinen Sender bei sich, der sogar wasserdicht ist. Dieser ist zum Beispiel als Brosche bzw. Anhänger konstruiert oder befestigt an einem Armband. Mittlerweile gibt es auch Halsbänder oder Halsketten, die mit einem Sender für den Hausnotruf ausgestattet sind. Das Hausnotruf Gerät setzt sich zumeist aus zwei Komponenten zusammen: Der Funksender und die Basisstation.

In einer Notsituation drückt der Senior einfach den Knopf auf dem Handsender. Hierdurch wird er automatisiert zur Notruf-und Serviceleitstelle (NSL24) verbunden. Diese ist 24 Stunden am Tag besetzt. Die Basisstation empfängt die Signale des Funksenders. Die einprogrammierte wird sofort gewählt. Auch über große Distanzen funktioniert das System ohne weiteres. Auch innerhalb des Hauses / der Wohnung und selbst bei geschlossener Tür hat sich der Hausnotruf bewährt.


Was passiert in der Notruf-und Serviceleistelle?

In der Notrufzentrale (NSL24) wird Kontakt zum Betroffenen aufgenommen. In der Regel passiert dies über eine Wechselsprechanlage in der Basisstation. Die Lautsprecher und Mikrofone der Station sind dabei so konstruiert, dass das Kommunizieren selbst durch Wände ungestört möglich ist. Bei Anruf liegen der Zentrale bereits die wichtigsten Daten über den Senior vor, wie beispielsweise Einnahme wichtiger Medikamente, Krankheiten, etc. Im Notfall werden diese Informationen unmittelbar an den Rettungsdienst weitergegeben.

Je nach Einzelfall werden in einer Liste hinterlegte Verwandte, Bekannte oder ein Rettungsdienst durch einen Mitarbeiter der Notruf-und Serviceleitstelle informiert. Es wird auch dann Hilfe alarmiert, wenn sich der Senior am Fernsprecher nicht meldet. Auf diese Weise ist auch Hilfe in Fällen von Bewusstlosigkeit oder Schlaganfall gewährleistet.